Ein Blogfreund brachte mich durch seine Frage auf die Idee, über dieses Thema nachzudenken.
So nehme ich diese Überlegung zum Anlass, nicht das Topic von postaday zu wählen (dieses fungiert ja nur als Hilfestellung/Impuls), sondern einen Beitrag zum obigen Thema zu schreiben.
Ist es mir wichtig, dass viele meine Beiträge lesen?
Wenn ich ehrlich bin, ich weiß nicht die Antwort.
Vielleicht muss ich die Frage anders stellen.
Das Pferd von hinten aufzäumen.
Warum blogge ich hier oder in meinem andern Blog?
In meinem Umfeld gibt es kaum Menschen, die bloggen.
Ich kenne niemanden.
Selbst meine “Schriftsteller”kollegen/Innen bloggen nicht.
Das bedeutet, dass viel Geschriebenes für die Schublade bleibt oder nur bei Lesungen ab und zu an wenige Menschen gebracht wird.
Aber hin und wieder begegne ich Menschen, die gerne auf dem Laufenden bleiben, von dem, was ich schreibe. Sie lesen es und freuen sich.
Deswegen habe ich irgendwann angefangen zu bloggen.
Es sind nicht viele in meinem privaten Umkreis,
aber das stört mich nicht.
Warum?
Ich bin der Meinung, dass jedem Menschen das “zufällt”, was er gerade für sein Leben braucht. Eigene Lebenserfahrung. Und wenn Du meinst, es geht nichts mehr, kommt von irgendwo ein Lichtlein her. In Form eines Mitmenschen, eines Gedanken oder eines Textes, den ich lese. Einer Musik, eines Duftes. Wie auch immer.
Und so bin ich überzeugt davon, dass auch meine Gedanken zu dem kommen, der sie gerade braucht. Oder seine Freude daran hat. Oder sich durch den Gedanken bereichert fühlt.
Ganz davon abgesehen,
und das ist ein anderes Thema,
bloggen betrachte ich als Schreibübung.
Jeder Blog, den ich schreibe,
verbessert meine Schreibtechnik.
Ein Blog ist also auch etwas Eigennütziges.
Aber nicht nur!
Denn ich freue mich,
wenn ich andere inspirieren kann,
oder,
wenn andere einen Lichtblick durch meine Schreibe erfahren.
In dem Sinne grüßt,
flickerl


